Hundeleben

Fell- und Pfotenpflege für die kalte Jahreszeit

Hallo ihr Lieben! Eigentlich wollte ich mit diesem Post noch warten, aber da der Wetterbericht für die kommende Woche richtiges Mistwetter vorausgesagt hat, kommt dieser Post dann doch etwas früher als geplant. Ich möchte euch gerne ein bisschen etwas darüber erzählen, wie ich Kaya’s Pfötchen in der kalten Jahreszeit pflege und euch einen kleinen Trick verraten, der im Winter äußerst nützlich sein kann.

Für den Winter ist es sehr wichtig die Pfoten und vor allem die Zwischenräume zwischen den einzelnen Ballen sauber zu halten, da Schmutz und Streusalz sich dazwischen festsetzen können. Das kann ziemlich schmerzhaft werden und im Falle von Streusalz sogar zu Hautreizungen und Entzündungen führen. Um dem vorzubeugen, schneide ich die Haare zwischen den Ballen und oben auf der Pfote zwischen den Zehen stark zurück, sodass sich nichts dazwischen verfangen kann. Nach dem Gassigehen werden ihre Pfötchen dann in der Badewanne mit warmem Wasser gründlich abgespült und ich kontrolliere, dass ein Salzkorn oder Splitt mehr zwischen den Ballen steckt. Zwei bis drei Mal die Woche creme ich ihr dann noch die Pfoten mit Ballenpflege ein – alternativ kann man auch Kokosöl verwenden – damit die Haut nicht austrocknet und eventuell rissig wird.

Vielen von euch ist sicher schon bewusst, dass es sich bei dem oben genannten Kokosöl um ein wahres Allroundtalent handelt. Denn dieses erfüllt im Winter auch noch einen anderen Zweck, welcher besonders für die Besitzer langhaariger Fellnasen besonders interessant sein könnte. Wir haben bei Kaya das Problem, dass sich in ihrem Fell am Bauch und an den Beinchen dicke Schneeklumpen im Fell verfangen, die beim Laufen enorm stören und draußen mit bloßen Händen nicht gerade leicht zu entfernen sind. Hier kommt dann das Kokosöl zum Einsatz. Vor dem Gassigehen nehmt ihr einfach – je nach Größe des Hundes, wir brauchen einen halben Teelöffel – Kokosöl und verreibt es in den Händen. Streicht anschließend damit über die Fellpartien, an denen sich der Schnee immer festsetzt. Achtet darauf, dass ihr nicht zu viel von dem Kokosöl in das Fell reibt, denn sonst sieht es schnell fettig aus und dagegen hilft leider nur ein schönes Schaumbad. Mit dieser Methode setzt sich kein Schnee mehr in Fell fest und euer flauschiger Plüschball kann nach Herzenslust im Schnee toben, ohne nachher selbst wie ein Schneeball auszusehen.

Wenn ihr noch weitere Tipps und Anregungen für mich habt die ich noch nicht kenne, freue ich mich natürlich sehr darüber, wenn ihr mir diese in den Kommentaren verraten würdet.

3 Kommentare zu „Fell- und Pfotenpflege für die kalte Jahreszeit

  1. Super Tipps 😄 vor allem mit den Schneekugeln und dem kokosöl – das kannte ich noch nicht! Wir benutzen das für die Ballen und die sind immer so schön geschmeidig 😍 und als Zeckenzeit War hab ich etwas davon auf sein Fell geschmiert (soll angeblich helfen ) ganz wenig am Haar um den Hals und an der BrusT und ansonsten soll das auch gegen Flöhe helfen (das hab ich so gehört hatte ob das stimmt? !?) 😊

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