Hundefotografie · Hundeleben

„Say Cheese!“ – Wie mit einfachen Hilfsmitteln schöne Hundeaufnahmen gelingen

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Hallo ihr Lieben! Ich wurde vor kurzem angeschrieben und gefragt wie ich es hinkriege, dass Kaya eigentlich immer in die Kamera schaut – wenn ich das möchte – und sie sich sogar mittlerweile bei Aufnahmen versucht heimlich ins Bild zu mogeln wie zum Beispiel bei diesem Post. Damit keine Missverständnisse aufkommen, möchte ich vorab eines loswerden – ich zwinge meinen Hund zu nichts! Wenn sie keine Lust hat Fotos zu machen gebe ich mich mit den paar schönen Aufnahmen zufrieden die entstanden sind und verschiebe es auf einen anderen Tag. Doch nun zur eigentlichen Frage.. Die Antwort ist eben so simpel wie effektiv: Leckerli, Lob, Spielsachen und andere Dinge die ihr Interesse wecken. All diese Dinge funktionieren nicht immer. Aus diesem Grund habe ich mir ein kleines „Equipment“ zusammengestellt, welches beim Fotos machen niemals fehlen darf. Eines haben aber alle gemeinsam – man muss sich immer ein winzig kleines bisschen zum Affen machen. Leckerli und Lob sind eigentlich selbsterklärend. Dabei verwende ich ein Stativ damit die Bilder nicht verwackeln und nehme ein Leckerli in die Hand welches ich knapp über das Objektiv halte und ein bisschen damit herumwedele. Ist sie dann darauf fixiert schaut es auf den Bildern so aus, als ob sie in die Kamera schaut. Sieht es dann so aus wie ich es möchte lobe ich sie natürlich sehr und sie bekommt nach der gelungenen Aufnahme ihr Leckerli. Das selbe Spiel ist es mit Spielsachen. Ihr Tigerplüschi oder ein Tennisball sind bei ihr sehr gut geeignet. Die werden dann einfach genau wie das Leckerli oberhalb des objektives festgehalten und nach einem schönen Foto wird erst einmal gespielt. Dies ist zwar sehr gut für die Bindung zwischen Halter und Hund. Für Aufnahmen die schnell gehen müssen – beispielsweise beim Sonnenuntergang aber eher ungeeignet, da es etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt.

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Glücklicherweise hat Kaya mittlerweile die Verknüpfung von Kamera anschauen und belohnt werden aber schon so verinnerlicht, dass sie richtig Kamerafixiert ist. Meist muss man sie nur kurz rufen muss damit sie in die Kamera schaut oder sie macht es wie im oben genannten Post und quetscht sich einfach mit ins Bild und schaut in die Kamera, in der Hoffnung, sie bekommt etwas. Und ja, sie bekommt wirklich immer was, denn eigentlich ist ihre Reaktion auf die Kameralinsen genau richtig! Nun noch ein kleiner Tipp, der leider nicht bei allen Hunden funktioniert. Das Kopf schräg halten auf Kommando. Bei Kaya braucht es dafür eigentlich nur einen Satz „Fahren wir zum Eddy?“. Eddy ist der Hund meiner Mutter und ihr absoluter Lieblingshundefreund. Frage ich sie ob wir dort hin fahren wollen, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sie begeistert den Kopf zur Seite legt bei 95%! Manchmal funktionieren auch „Hast du Hunger?“ Oder „Willst du ein Leckerli?“. Sollte euer Hund kein Kommando haben, auf dass er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit absoluter Begeisterung oder Neugier reagiert gibt es noch die Möglichkeit des Smartphones als Hilfsmittel. Kaya reagiert sehr auf Hundegebell und Wolfsgeheul und vor allem winselnde Welpen! Aber auch andere Geräusche wie ein krähender Hahn bringen sie dazu ihrem Kopf schief zu halten wenn sie im Tv zu hören sind. Nehmt also euer Smartphone zur Hand, haltet es nah an die Kamera, ruft euren Hund um seine Aufmerksamkeit zu bekommen und spielt eines der von eurem Hund bevorzugten Geräusche ab. Jetzt heißt es nur noch im richtigen Moment auslösen, denn natürlich hält der Hund nicht die Pose bis man sich endlich entscheidet auf den Auslöser zu drücken! Leider Funktioniert das Schräghalten des Kopfes nicht bei jedem Hund aber vielleicht war es für die, die das bei ihrem Vierbeiner schon einmal eine kleine Hilfestellung, das ganze auf einem Foto festzuhalten. Selbstverständlich gibt es auch keine hundertprozentige Erfolgsgarantie und jeder Hund ist anders, aber  wenn ich mit diesem Beitrag wenigstens einer Person helfen konnte habe ich dennoch mein Ziel erreicht.

Wendet ihr auch Tricks an und das für euch perfekte Foto zu schießen? Wenn ja, welche sind das? Ich freue mich immer über Anregungen und Tipps!

2 Kommentare zu „„Say Cheese!“ – Wie mit einfachen Hilfsmitteln schöne Hundeaufnahmen gelingen

  1. Deine Foto’s sehen echt immer sehr schön aus! Tricks habe ich leider keine für dich weil ich noch nicht so viel Erfahrung mit dem Fotografieren habe. Ich probiere einfach immer irgendetwas aus und hoffe, dass es nicht all zu schlecht aussieht haha. Leckerlies helfen bei uns auch sehr gut. Bobby hat seinen Kopf noch nie schief gehalten..ich weiss auch garnicht ob er weiss wie das geht xD

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