Hundeleben · miDoggy Parade

[miDoggy-Parade] Hund im Bett – Ja oder nein? 

Hallöchen ihr Lieben. MiDoggy lädt wieder zu einer neuen Blogparade ein. Dieses Mal zu einem Thema, an dem sich schon seit Ewigkeiten die Geister scheiden. Darf der Hund nun mit ins Bett oder nicht? Viele – vor allem Nicht-Hundebesitzer – empfinden es als unhygienisch oder generell einfach als absolutes No-Go. Da Kaya aber nach jedem Spaziergang die Füße und bei schlechtem Wetter auch den Bauch gewaschen bekommt und auch sonst zur Fraktion der mit Perwoll gewaschenen Weichspülerfifis gehört – oder um es einfacher zu sagen: sie landet oft in der Badewanne weil sie ein Dreckspatz ist – darf sie ab und zu am Fußende bei uns im Bett schlafen. Die meiste Zeit schläft sie aber in ihrem eigenen rosa Traum eines Kuschelkörbchens. Gewittert es draußen, ihr ist kalt, es spukt wieder in ihrem Körbchen oder sie will einfach nur geknuddelt werden, kommt sie aber ab und zu ins Bett gekrabbelt und kuschelt sich an meine Beine. Angefangen hat das ins Bett klettern, als sie nach ihrer Kastration sichtlich schmerzen hatte und dies Nachts lautstark winselnd zum besten hab und sehr unruhig schlief. Also habe ich, als überfürsorgliche Hundemama, das kleine jammernde Knäul in mein Bett geholt. Zum größten Teil natürlich nur, weil sie mir leid tat – aber auch, weil ich einfach endlich schlafen wollte. Damit habe ich wahrscheinlich den Grundstein für Ihre Liebe zu Herrchens und Frauchens Nest gelegt und mir begann bereits nach wenigen Tagen zu dämmern, dass es wohl etwas schwierig werden wird, ihr es zukünftig wieder komplett zu verbieten. Damit sollte ich natürlich recht behalten, denn sie fand so großen gefallen daran, dass sie irgendwann ihre eigenen Strategien entwickelte um heimlich ins Bett zu kommen. Unser altes Bett war damals sehr niedrig und so fing sie an, heimlich mit einem Fuß nach dem anderen ganz vorsichtig ins Bett zu klettern, um bloß niemanden aufzuwecken. Mit den Monaten wurde sie allerdings größer und vor allem schwerer und die wackelnde Matratze, wenn sie sich dann genüsslich in die Federn plumpsen ließ, blieb nicht mehr unbemerkt. Nachdem sie dann ein paar Mal wieder zurück in ihr Körbchen geschickt wurde, merkte sie, dass diese Methode wohl etwas ausgebaut werden muss und so fing sie an erst um das Bett herumzuschleichen und zu schauen, ob beide die Augen zu hatten. War das der Fall, kletterte sie dann auf der Seite meines Freundes ins Bett, in der Hoffnung ich merke es nicht, denn er schläft sowieso wie ein Stein. Dies ging so lange gut, bis ein neues Bett angeschafft wurde das so hoch war, dass es Kaya unmöglich war unbemerkt hineinzuklettern. Nun musste sie schon ordentlich Anlauf nehmen um hinauf zu kommen. Das ein oder andere Mal hat sie sich dabei auch richtig weh getan – zumindest vermuteten wir das, nachdem sie sich X mal an der Bettkante gestoßen hatte und ihren darauf folgenden Sturz dann mit einem lauten quietschen dramatisierte. Hatte sie dann die volle Aufmerksamkeit kamen ihre großen dunklen Kulleraugen zum Einsatz. Frei nach dem Motto „Frauchen, hol mich hoch!“. Da ich und auch mein Freund diesen zuckersüßen Kulleraugen aber sowieso nicht lange standhalten können, haben wir es schließlich doch bei dem „hin und wieder am Fußende schlafen dürfen“ belassen und um das Verletzungsrisiko zu verringern steht nun eine Truhe als „Treppenersatz“ vor dem Fußende. Ein weiterer Grund ist aber wahrscheinlich auch, dass ich dann jedes Mal daran denke, dass die arme Maus es im Tierheim in Spanien vermutlich nicht besonders schön hatte und ich sie mit solchen Dingen wie das ins Bett dürfen für das erlebte ein bisschen entschädigen möchte. Auch wenn das natürlich eine rein menschliche Denkweise ist und Kaya sicherlich nicht ein weniger glückliches Leben führen würde, wenn sie es nicht dürfte, hält irgendetwas in mir an diesem Gedanken fest. Obwohl ich sonst mit der Sauberkeit in meiner Wohnung sehr penibel bin, finde ich es also in Ordnung und mein Freund hat auch keine Probleme damit, denn ein Bett sollte so oder so regelmäßig frisch bezogen werden! Für uns gilt somit mehr als eindeutig: Ja, Kaya darf ins Bett – ab und zu. 

Wie ist das bei euch? Dürfen eure Vierbeiner mit ins Bett?

10 Kommentare zu „[miDoggy-Parade] Hund im Bett – Ja oder nein? 

  1. Haha, ich kann das so nachvollziehen 😀
    Mein Freund wollte auch erst nicht, dass Winston bei uns im Bett schläft. Mittlerweile liebt er das mit nem Hund im Arm zu schlafen. ^^ Und ich geb dir recht: Die Betten sollten eh regelmäßig bezogen werden!

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  2. Nein, wir machen das nicht, weil wir ganz froh sind, dass das Obergeschoss mit Schlafzimmer und Kinderzimmer einigermaßen hundehaarfrei ist. Aber das ist für uns kein Glaubensbekenntnis 😉!
    Liebe Grüße, Achim

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    1. Oh ja das mit den Hundehaaren ist wirklich so eine Sache.. Kaya haart sehr viel und das von Januar bis Dezember. Aber wie sagt man so schön – Man gewöhnt sich an alles.. und die Bettwäsche wird regelmäßig ausgeschüttelt, abgesaugt und gewaschen sowieso. 🙂 Da hält es sich dann eigentlich in Grenzen. Ich hab mich an meinen „Hundeglitzer“ der auch an fast jeder Jacke hängt mittlerweile sowieso gewöhnt, verstehe aber sehr gut was du meinst. 😀
      Liebe Grüße

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  3. Also meine Angel darf auch nicht ins Bett. Nicht mal ins Schlafzimmer. Mein Freund mag das nicht sonderlich und ich persönlich auch nicht so sehr. Sonst darf sie überall hin 🙂 Sofa ist aber auch eigentlich tabu, aber da mache ich ab und an eine Ausnahme 😉
    Liebe Grüße Corina und Angel

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    1. Oh okay 😀 Da würde Kaya glaube ich sehr protestieren wenn sie das auf einmal nicht mehr dürfte und ich würde es wahrscheinlich auch nicht übers Herz bringen, es ihr lange zu verbieten. 🙂 Aber wenn ein Hund von Anfang an daran gewöhnt ist, ist das ja halb so schlimm.
      Liebe Grüße an euch 🙂

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  4. Eigentlich darf Zoe nicht ins Bett! Eigentlich…… *seufz*
    Kommt auch schon mal vor, dass sie am Wochenende zu uns ins Bett springt und sich zwischen uns kuschelt. Da stellt man sich dann die Frage, aufstehen und Gassi gehen oder zu dritt noch ein Stündchen schlafen?!? 😉

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