Hundeleben

Kaya’s positive Veränderung durch BARF

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Hallihallo ihr Lieben.
Wie der Ein oder Andere von euch vielleicht schon über unseren Facebook- oder Instagram Account mitgekriegt hat, haben wir vor wenigen Wochen angefangen Kaya zu barfen. Ich möchte euch nun heute erzählen, welche positiven Veränderungen ich bei Kaya feststellen konnte, seit wir ihr Futter umgestellt haben.

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Zähne & Atem
Vor gut einem Jahr habe ich festgestellt, dass sich bei Kaya langsam Zahnstein zu bilden beginnt. Wir haben darauf hin die verschiedensten Methoden ausprobiert um diesen zu beseitigen – leider ohne großen Erfolg. Bis wir vor einiger Zeit anfingen Kaya zu barfen. Dadurch bildete sich kein neuer Zahnbelag und durch die Knochen die sie ab und zu zum Knabbern bekommt, entfernte sie den Zahnstein durch das Kauen von ganz allein. Mittlerweile füttere ich sie gut 3 Monate damit und ihr Zahnstein ist bereits jetzt zu 90% verschwunden. Für mich gibt es wirklich keine bessere natürliche Methode, ihren Zähnchen etwas Gutes zu tun. Ein positiver Nebeneffekt hierbei ist, dass ihr schlechter Atem – welcher bei ihr teilweise wirklich unerträglich war – völlig verschwunden ist. Selbst wenn sie mir direkt ins Gesicht atmet, riecht es nahezu nach nichts. Lediglich nach dem Füttern riecht ihr Atem nach Fleisch und Gemüse.^^ Aber das ist absolut normal und stört auch nicht weiter.

Fell
Wie man unschwer erkennen kann besitzt Kaya sehr langes, feines Fell. In der Vergangenheit konnte ich immer mehr und mehr feststellen, dass ihre Haare seitlich des Brustkorbs immer mehr begannen abzustehen und ihr Fell irgendwie struppig und stumpf wirkte. Seit ich ihr Futter umgestellt habe, konnte ich jedoch feststellen, dass sich ihr Fell immer mehr und mehr glättete. Mittlerweile steht es nur noch leicht ab, ist aber glatt und glänzend.

Gewicht
Kaya ist leider ziemlich verfressen und hatte deshalb seit längerem ein gutes Kilo zu viel auf ihren kleinen Rippen. Ich muss leider auch zugeben, dass ich sie vorher nach Gefühl gefüttert hatte, was definitiv ein Fehler war. Wie viel Gramm sie täglich genau gegessen hatte, kann ich also leider nicht sagen. Seit ich sie barfe achte ich genau darauf wie viel sie täglich bekommt. Ich wiege ihr Futter genau ab, sodass sie täglich rund 200 Gramm Futter bekommt. Vermutlich hätte ich ihr Gewichtsproblem auch in den Griff kriegen können, wenn ich ihr Futter von Anfang an richtig abgewogen hätte. Trotzdem ist sie ihrem Idealgewicht seit der Futterumstellung schon sehr schnell sehr nah gekommen. Außerdem bilde ich mir ein, dass es bei der Fütterung von Trocken- und Nassfutter wesentlich länger dauerte, bis ein Sättigungsgefühl bei ihr eintrat. Denn obwohl ich ihr weniger Füttere, bettelt sie nicht mehr weiter nachdem sie alles aufgegessen hat.

Trennerminirosé

Bevor ich anfing Kaya zu barfen, fütterte ich sie seit ihrem Einzug im November 2014 eine Mischung aus Nass- und Trockenfutter. Als ich dann aber nach und nach immer mehr positives über die Fütterung von rohem Fleisch, Gemüse, etc. gelesen hatte, entschied ich mich, Kaya zukünftig auch so zu ernähren. Aufgrund der oben genannten positiven Veränderungen habe ich meiner Meinung nach definitiv die richtige Entscheidung getroffen. Auf Reisen werden wir aber vermutlich weiterhin auf Nassfutter zurückgreifen, da es in solch einem Fall schwierig wird, das gefrorene Fleisch zu transportieren. So müssen wir auch nichts wegwerfen und können alles restlos verfüttern, was sich noch in unserem Vorratsschrank befindet.

Mit was füttert ihr eure Vierbeiner?

2 Kommentare zu „Kaya’s positive Veränderung durch BARF

  1. Hallo,
    Wir haben genau so wie ihr vor einigen Wochen angefangen zu barfen. Davor gab es ebenfalls eine Mischung aus Nass- und Diät Trockenfutter, mit der ich aber sehr unglücklich war.

    Joker’s gesundheitliche Probleme haben wir zwar nach wie vor, aber wir bekommen es bis spätestens zum nächsten Tag wieder in den Griff (beim Fertigfutter hat es oft 2-3 Wochen gedauert).

    Wir gehen das ganze sehr langsam an, haben gerade erst damit begonnen, Knochen (Hühnerhälse) zu füttern.
    Ich hoffe aber, dass wir so wie ihr das Problem mit dem Zahnstein auch wieder in den Griff bekommen.
    Vor einer Zahnsteinbehandlung unter Narkose habe ich zu sehr Angst aufgrund Jokis ab und an schwächelnden Kreislaufs…

    Alles Gute euch ❤
    Liebe Grüsse,
    Natascha & Joker

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  2. Diego wurde auch lange gebarft. Er hatte eine schlimm entzündete Bauchspeicheldrüse und selbst Reis mit Kamillentee kam hinten und vorne wieder raus. Aber erst gab es eine Darmsanierung (gebe ich gerne weiter wenn Interesse besteht).

    Damals hat er aber auch noch alles gerne gefressen. Das änderte sich schlagartig. Von jetzt auf gleich hat er vieles an Fleisch total verweigert, auch Gemüse und Obst nicht mehr angerührt. Was also machen? Ich bin dann auf reine Fleischdosen umgestiegen und dazu gab es das Grain Free Mix It von Belcando. Nicht meine erste Wahl, aber er hat es gerne gefressen. Bis er dann auch das verweigert hat… Also gibt es gutes Nassfutter (Mac’s, GranataPet, Animonda – aber nur die Sorten ohne Sonnenblumen- und Distelöl). Kayla bekam auf ihrer Pflegestelle ein furchtbares Trockenfutter, einmal täglich, dazu Möhren und Gurke. Würd sie im Leben nicht mehr anrühren 😉

    Ab und an fressen sie so noch gewolftes, Diego knabbert auch manchmal wieder Obst und Gemüse. Da beide keine Knochen vertragen, gibt es nur z.B. Rinderknochen mit Fleisch dran zum Abnagen oder eben 100% natürliche, luftgetrocknete Kausnacks.

    Beim Barfen hab ich streng abgewogen, jetzt mit den ganzen Leckerli beim Training wird morgens wenig gefüttert und je nachdem wie viel zusätzlich gefüttert wurde, gibt es abends dann noch mal Nassfutter. Sie bekommen abends immer was zum Knabbern, mit Zahnstein hat so keiner Probleme 🙂 Darf auch gerne so bleiben! 😀

    Was ich trotzdem noch sehr wichtig finde, ist die Versorgung mit Mineralstoffen usw. Denn egal wie gut das Futter ist – es gehen immer Vitamine und Co. verloren. Dass TroFu nix mit gesunder Ernährung zu tun hat, sollte mittlerweile jeder wissen. Aber auch beim schonenden Garen von NaFu geht viel verloren. Beim Barfen unterliegt alles natürlichen Schwankungen, Obst und Gemüse besitzen nur noch einen Bruchteil „Gutes“ im Gegensatz zu vor 50 Jahren z.B. Wir füttern daher täglich ein Löffelchen Micro-Mineral von cd-Vet (gibt auch Barf-Komplett usw. ). Meine Zwerge haben aber auch einen erhöhten Bedarf. Da alles rein natürlich ist, wird das was zu viel ist ausgeschieden.

    Es gibt mittlerweile so viele BARF-Shops, auch hier vor Ort haben wir etliche Anbieter die auch komplette Menüs individuell zusammen stellen und bis nach Hause liefern. Wenn der Hund es frisst, wäre es immer meine erste Wahl. Die Hunde sind schneller und länger satt, benötigen weniger und wie Du schon selbst gesagt hast, sind die positiven Auswirkungen nicht zu übersehen 🙂

    Liebe Grüße, Frauke

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