DIY

DIY – Hundeleine

Hallöchen ihr Lieben. Kennt ihr diese Leinen aus Tau oder Baumwollseil? Ich habe mich ja total in diese Leinen verliebt. Also habe ich beschlossen, mich einmal selbst an einer solchen Leine zu versuchen. So schwer kann das ja nicht sein. Im Internet habe ich allerlei Tipps und Anleitungen gefunden und habe mir aus diesen meine persönliche Traumleine zusammengestückelt. Der einzige Nachteil daran ist, dass man mit den Materialkosten eigentlich auch direkt solch eine Leine kaufen könnte. Diese hätte dann aber nicht diese persönliche Note. Und ich dachte mir, weil Weihnachten vor der Tür steht, mache ich gleich zwei. Eine als Geschenk für den kleinen Yorkie meiner Mutter.

Ihr braucht dafür:

  • Baumwollseil 10mm dick
  • Polsternadeln
  • Seidengarn
  • Textilfarbe
  • Schere
  • starken Bindfaden
  • Karabinerhaken
  • Sekundenkleber

Als erstes nehmt ihr das Baumwollseil und schneidet es auf die gewünschte Länge zu. Bedenkt aber, dass ihr die Leine an beiden Enden noch einmal umschlagen müsst. Bei mir soll die Leine 1,50m lang sein. Ich lasse an der einen Seite also zusätzlich 30cm für die Handschlaufe und am anderen Ende ca. 10cm stehen um den Karabinerhaken zu befestigen.

Dann geht es ans Färben. Ich habe mir Textilfarbe aus der Drogerie besorgt und diese nach den Angaben auf einen Liter Wasser mit einem EL Essig vermischt. Da ich einen schönen Farbverlauf in meiner Leine haben möchte, fange ich bereits nach kurzer Zeit an das Seil Stück für Stück aus dem Farbwasser zu ziehen und in einer Schüssel mit klarem Wasser kurz auszuspülen. Um den Farbverlauf schön auslaufen zu lassen könnt ihr einen Schwamm nehmen und mit diesem das Farbwasser auf dem nassen Tau verstreichen. Wenn ihr mit eurem Farbverlauf zufrieden seid lasst ihr alles gründlich trocknen.

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Nachdem ich das Seil über Nacht habe trocknen lassen, befestige ich nun den Karabinerhaken und nähe die Handschlaufe fest. Dafür nehme ich den Bindfaden und ziehe diesen mindestens vier Mal mit der Polsternadel durch die beiden Seile hindurch und verknote danach alles sorgfältig. Damit die Knoten sich garantiert nicht wieder lösen können, gebe ich einen Tropfen Sekundenkleber auf die Knotenpunkte und lasse ihn trocknen. Anhand der Größe, des mit seidenband umwickelten Bereichs, könnt ihr übrigens erkennen, wie viel von dem Seil ich jeweils miteinander vernäht habe.

Als nächstes nehmt ihr das Seidengarn zur Hand. Damit umwickelt ihr die das Seil an beiden Enden über den nähten die ihr soeben verklebt habt um einen sauberen Abschluss zu haben. Zum Schluss müsst ihr alles noch sorgfältig verknoten und die Knotenpunkte wieder mit ein wenig Kleber fixieren. Fertig!

Kleiner Tipp:
Ihr könnt aus einem kurzen Stück des Seidengarns eine kleine Schlaufe Bilden die ihr auf den vernähten Bereich des Seils legt und anschließend mit dem Seidenband umwickelt. Knotet dafür den Anfang des Seidenbandes beispielsweise direkt oberhalb des Karabinerhakens fest legt dann die Schlaufe – mit dem offenen Ende Richtung Karabinerhaken – auf die Naht und fangt an das vernähte Seil inklusive der aufgelegten Schlaufe zu umwickeln. Seid ihr am Ende der Naht angekommen, steckt ihr das Ende des Bandes durch die Schlaufe und zieht dann am offenen Ende der Schlaufe, um das Band einmal komplett unter dem umwickelten Bereich hindurchzuziehen. Habt ihr es einmal komplett durchgezogen befinden sich jetzt sowohl der Anfang als auch das Ende des Seidenbandes oberhalb des Karabinerhakens. Das hindurchgezogene Ende könnt ihr dann bündig abschneiden. So habt ihr einen sauberen Abschluss und keinen unschönen großen Knoten.


Den Schlüsselcharm muss ich leider noch irgendwie anders befestigen, da das Seidenband zu dick für den kleinen Aufhänger war. Ich werde ihn wohl, zusammen mit einigen anderen Änhängern, mit farbig passendem rosa Garn festnähen.

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10 Kommentare zu „DIY – Hundeleine

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